Bei welchen Erkrankungen
kann die Kardiale
Stoßwellen-Therapie (CSWT) helfen?
Gezielte Unterstützung
bei chronischen
Durchblutungs-störungen des Herzens
Wenn Medikamente, Stent oder Bypass
nicht mehr genügen
Viele unserer Patienten haben bereits eine lange kardiologische Vorgeschichte: Medikamente sind ausgereizt, verschiedene Eingriffe wurden durchgeführt oder sind aus medizinischen Gründen nicht mehr möglich. In solchen Fällen kann die CSWT eine wertvolle Ergänzung darstellen. Sie zielt darauf ab, die Mikrozirkulation im Herzmuskel zu verbessern, neue Blutgefäße (Angiogenese) zu fördern und Entzündungsprozesse zu modulieren – sanft, schmerzarm und ohne Belastung.
Wo die Herz-Stosswellen-Therapie zum Einsatz kommt
Die Kardiale Stoßwellen-Therapie (CSWT) kommt überall dort zum Einsatz, wo die Durchblutung des Herzmuskels eingeschränkt ist und Beschwerden trotz optimaler Standardtherapie fortbestehen. Sie eignet sich insbesondere für Patienten, die unter Angina pectoris, koronarer Herzkrankheit (KHK), ischämischer Herzschwäche oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) leiden – also unter Krankheitsbildern, bei denen bestimmte Herzareale nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.
Indikationen im Überblick
Angina Pectoris
Chronische stabile Angina pectoris mit anhaltenden Brustschmerzen oder Belastungsdyspnoe trotz optimaler medikamentöser Therapie
Koronare Herzkrankheit
Koronare Herzkrankheit (KHK) mit nachgewiesenen Durchblutungsstörungen, insbesondere in Arealen, die interventionell nicht mehr behandelt werden können
PERIPHERE ARTERIELLE VERSCHLUSSKRANKHEIT
Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) in ausgewählten Fällen – zur Förderung der Gefäßneubildung und Durchblutung in Extremitäten
ISCHÄMISCHE HERZINSUFFIZIENZ
Ischämische Herzinsuffizienz (Herzschwäche infolge Minderdurchblutung) zur funktionellen Verbesserung der Pumpkraft und Belastbarkeit
CSWT-Anwendung: Ihre individuelle Beurteilung in den Schlosspraxen Meyer
Ob die CSWT-Therapie für Sie in Frage kommt, hängt stets von Ihrer persönlichen Krankengeschichte, der aktuellen Befundlage und den bisherigen Therapien ab. In den Schlosspraxen Meyer erfolgt daher vor jeder Behandlung eine umfassende Diagnostik, einschließlich bildgebender Verfahren und kardiologischer Funktionsanalysen.
Unser Ziel ist es, für jeden Patienten eine realistische Einschätzung zu treffen – transparent, evidenzbasiert und ohne falsche Erwartungen. Die CSWT ist kein Ersatz, sondern eine sinnvolle Ergänzung bewährter kardiologischer Verfahren – und kann dort helfen, wo herkömmliche Therapien an Grenzen stoßen.